~ Informierung ~

   Wasser als Informationsspeicher - das wird oft noch in den eher esoterischen Bereich eingeordnet. D. H. Lawrence schrieb: „Wasser ist H2O, zwei Teile Wasserstoff, ein Teil Sauerstoff. Aber da ist noch ein Drittes, das erst macht es zu Wasser, und niemand weiss, was das ist.“ Wenn Wasser die Essenz unseres Lebens ist und uns zu einem großen Teil ausmacht, können wir es dann wirklich auf eine chemische Formel reduzieren?

   Die Wasserkristallbilder des japanischen Forschers Masaru Emoto sind vielfach um die Welt gegangen und angreifbarer, weil sie sich nicht, wie die Wissenschaft es fordert, eindeutig reproduzierbar sind. Emoto hatte gezeigt, dass Musik, Worte, Gedanken, Gebete, Elektrosmog, Bilder, aber auch einfach Schrift die Wasserstruktur verändert, d. h. das Wasser unterschiedlich informiert.

   Es gibt aber auch eindeutigere wissenschaftlichere Beweise. Der Diplomphysiker Dr. Wolfgang Ludwig vom Institut für Biophysik in Horb formulierte die Frage nach dem Informationsgehalt von Wasser bereits vor Jahren eindeutig: “Wenn man Wasser reinigt, selbst wenn man es destilliert, sind die Informationen der Schadstoffe, also deren elektromagnetische Schwingungen, nach wie vor nachweisbar". Dr. Ludwig hatte die Frequenzen bzw. die auf Schwingungsebene vorhandenen Informationen von verschiedenen bekannten Heilwässern aus Quellen wie in Lourdes, Fatima, Neuf-Chatel, Madonna degli Angeli und San Damiano getestet und fand in diesen Wasserproben spezifische Eigenfrequenzen, die den menschlichen Gehirnwellen entsprechen, wie sie mit einem Elektroenzephalogramm (EEG) erfasst werden können. Diese Gehirnwellen entsprechen wiederum den natürlichen Frequenzen des Magnetfeldes unserer Erde, was eine mögliche Erklärung für die Heilkraft dieser Wässer sein könnte.

   Die Praxis hat das schon viel länger bewiesen: die Homöopathie. Auch hier gab es einen jahre- oder jahrzehntelangen Kampf um Anerkennung, denn homöopathische Mittel enthalten keine materiellen Wirkstoffe mehr, konnten also nach schulmedizinischer Meinung keinerlei Wirkung beim Patienten haben. Homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass nur noch die Information enthalten ist. Inzwischen sind aber Millionen von Menschen durch sie geheilt worden.

   Auch Prof. Cyril W. Smith von der Universität Salford in England hat mit einem Experiment nachgewiesen, dass solche im Wasser gespeicherten Informationen bzw. elektromagnetischen Schwingungen hochwirksam sein können. In einer Doppelblindstudie zeigte er, dass Allergien allein durch die ‘Information’ der allergieauslösenden Stoffe – also deren elektromagnetischen Frequenzen – hervorgerufen werden können. Prof. Smith setzte Glasröhrchen, die reines Wasser oder eine leichte Salzlösung enthielten, 15 Minuten lang der Information bzw. Frequenz einer Allergiesubstanz aus. Anders ausgedrückt: Er übertrug die Information auf Wasser. Sobald ein Allergiker das Wasser mit einer Allergie-Frequenz eines Allergens, auf das der Proband allergisch war, in die Hand bekam, zeigte er die typischen allergischen Reaktionen. Er reagierte also nicht auf die Substanz selbst, sondern auf die Information der Substanz. Umgekehrt konnten die allergischen Reaktionen auch wieder gestoppt und neutralisiert werden, wenn der Proband ein Fläschchen mit der passenden Gegenfrequenz in die Hand bekam.

   Ein Team von Wissenschaftlern um Prof. Dr. Thomas Elsässer vom Max-Born-Instituts in Berlin und Prof. R.J. Dwayne Miller von der University of Toronto schien trotzdem im Jahr 2005 wissenschaftlich bewiesen zu haben, dass das Wasser kein oder nur ein äußerst kurzes Gedächtnis hat. Dem Forscherteam gelang es erstmals, ultraschnelle Fluktuationen in der Struktur von flüssigem Wasser nachzuweisen  und zu zeigen, dass in einem fluktuierenden Netzwerk gekoppelter Wassermoleküle das strukturelle Gedächtnis des Wassers nach 50 Femtosekunden verlorengeht; also nach 50 Millionstel einer Milliardstel Sekunde bzw. 0,000000000000050 Sekunden. Nach dieser Studie (veröffentlicht in: Nature (Bd. 434, Seite 199) ist das Gedächtnis des Wassers sehr kurz, und bereitwillig hat die Presse diese Nachricht aufgenommen und verbreitet.

   Dr. Anne Julia Stähler hat jedoch in einer aktuellen Studie (2008) gezeigt, dass das Gedächtnis des Wassers von seiner Struktur abhängt und unter bestimmten Bedingungen die Speicherzeit extrem erhöht werden kann. Sie schreibt:
”In meiner Arbeit konnte ich zeigen, dass die Beschaffenheit der Molekülschicht, das heisst die Art, Anzahl und Anordnung der Moleküle, die zwischen dem Elektron und dem Metall liegen, grossen Einfluss auf die Lebensdauer der Elektronen hat. Bemerkenswerterweise ändert sich das Verhalten der Elektronen besonders stark, wenn bestimmte Modifikationen der Anordnung der Wassermoleküle vorgenommen werden. So lässt sich die Lebensdauer der Elektronen durch Kristallisierung der Eisschicht, das heisst durch hohe Ordnung in der Struktur des Eises, von einigen hundert Femtosekunden auf mehrere Minuten (!) verlängern. Das Einbringen dieser Elektronen in die Eisschicht und die darauf folgende Solvatisierung findet nach wie vor innerhalb weniger Femtosekunden statt, ist aber so viel effizienter, dass die Elektronen nun minutenlang in der Schicht überleben. [...] Dieses Ergebnis ist äusserst bemerkenswert: Die Lebensdauer der Elektronen erhöht sich durch die Kristallisierung um ein 100.000.000.000.000-Faches (100 Billionen), vergleichbar mit einer Eintagsfliege, die zwanzigmal länger lebt als das Universum.”
(Quelle: Bild der Wissenschaft plus)

   Anders ausgedrückt: Der Zustand bzw. der Ordnungsgrad des Wassers bestimmt maßgeblich über die Fähigkeit der Elektronen, stabil zu bleiben und zu ‘überleben’. Elektronen sind in unserem Körper ein wichtiger Faktor der Zellkommunikation oder, anders ausgedrückt, der Informationsübertragung von Zelle zu Zelle. Der ungarische Chemiker und Nobelpreisträger (Entdecker von Vitamin C) Albert Szent-Gyorgyi hatte festgestellt, dass Elektronen von Wasserstoff in unserem Körper transportiert werden, genaugenommen, dass dies sogar die einzige Art und Weise ist, wie Elektronen transportiert werden können. Dies ist ein ganz entscheidender Faktor für unsere Zellkommunikation. Was Dr. Stähler nun bewiesen hat ist, dass eine Kristallisierung bzw. Umstrukturierung des Wassers die Lebensdauer der Elektronen und damit der Information extrem verlängert, deutlich über die 50 Femtosekunden hinaus.